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Eine stinkende Tasche

Jedesmal wenn ich mich nach Stratholme begebe schaudert es mich. Es muss eine wundervolle Stadt gewesen sein, damals, vor der Katasstrophe. Es betrübt mich zu sehen, wie weit der Verfall bereits fort geschritten ist. Die Briefkästen stehen noch an den Straßenecken, manche Türen stehen offen und an den Fassaden hängen noch die Ladenschilder .. Nur die Bewohner sind nicht mehr sie selbst. Sie sind nicht mal ein Schatten ihrer selbst.. die Geißel hat sie zu Monstern werden lassen, denen wir kein Mitleid entgegen bringen dürfen, wir würden es nicht überleben. Vielleicht ist das dass Schlimmste, zu wissen das man nicht gegen einen Feind kämpft, sondern gegen Opfer .. Nichtsdestotrotz habe ich einen Auftrag erhalten, den ich gewillt bin zu erfüllen. Meine Aufgabe besteht darin, einige Proben der Verderbnis nach draußen zu bringen. Ich denke, man will sie erforschen. Ich hatte nicht damit gerechnet, auf solche Widrigkeiten zu stoßen .. Es ist mir auch nach mehrmaligen Besuchen der verfallenen Stadt nicht gelungen, genügend Proben zusammen zu tragen. Vielleicht liegt es daran das ich kein Messer besitze, keinen Dolch .. mir bleiben nur meine Hände um das Fleisch von den Rippen der Untoten zu ziehen - und es gelingt mir nur selten. Der Geruch der bereits gesammelten Proben dringt immer stärker an meine Nase, ich muss diese Aufgabe endlich beenden. Ich kann meine Gedanken schon gar nicht mehr anderen Dingen widmen, dieser Gestank verfolgt mich überall hin ..

Ich muss meine Gefährten zusammen rufen, ich werde noch einmal ihre Hilfe brauchen ... Mein magiebegabter kleiner Freund und dieser Zwerg, der mir immer vorkommt wie ein wandelnder Schutzwall .. Hinter ihnen fühle ich mich sicher .. Ich muss Kontakt zu ihnen aufnehmen ..

12.12.06 02:21


Schurken, Schätze und der Strand von Steamwheedle

Die letzten Tage habe ich im Schatten der Palmen von Steamwheedle verbracht, geangelt und mich des Lebens gefreut. Zusätzlich habe ich das Wachsen, Wirken und Reifen einer Schurkin beobachtet, die sich unter meiner persönlichen Obhut zu einer nicht zu unterschätzenden Gefahr für unsere Feinde entwickelt hat. Es fehlt ihr noch sehr an der nötigen Akzeptanz von Außen, sie wird von vielen unserer Mitstreiter mehr als lästiges Übel als als wertvolle Unterstützung erachtet. Selten nur verlangt sie nach Hilfe, und wenn sie es tut wird es ihr zumeist verwehrt. Ich fürchte, das wird eine Rücksichtslosigkeit in ihr schüren, die wir noch eines Tages bereuen werden ... Ihr selbst sind die Reaktionen der anderen recht egal. Von Natur aus Einzelgänger und Menschenfeind stört es sie nur wenig, das man sie ausschließt. Nur zu unserem Gnomenmagier scheint sie eine innere Verbindung zu haben, ich habe die beiden schon des öfteren zusammen gesehen. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln .. Ob die anderen wissen, dass sie einen der seltensten Schätze unserer Welt in ihren Händen hält? Ich frage mich, wie dieses Wissen ihr Verhalten beeinflussen würde. Aber von mir wird es vorerst niemand erfahren ..

Ich werde mich jetzt wieder den Fischen widmen. Der Strand hier ist einfach zu schön, um ihn schon zu verlassen ...

30.11.06 00:59


Unzählbare Ausflüge

Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Ich habe viele Ausflüge in gefährliche Gegenden unternommen, auf Schlachtfeldern für meine Heimat gekämpft und zusätzlich ist es mir gelungen, einige Geschäfte zu tätigen. Ich habe nach langer Zeit wieder einmal den versunkenen Tempel in den Sümpfen betreten, bin durch sämtliche Ecken des Blackrocks geschlichen und habe die altehrwürdige, aber doch inzwischen sehr zerfallene Scholomance besucht. Dabei musste ich feststellen, das meine Gefährten, so jung sie auch noch sein mögen, inzwischen beachtliche kämpferische Fähigkeiten entwickelt haben. Die Zauber, die sie benutzen, sind mir zwar in Gänze fremd, aber sie scheinen ihre gewünschte Wirkung nicht zu verfehlen. Die Drachen in den Tempelhallen werden sich noch lange an uns erinnern ... Die verwinkelten Gänge im Blackrock haben wir zwar nicht bis ganz zum Ende erstürmt, trotzdem ist es uns gelungen, einige Schätze zu bergen. Genauso haben wir in der Scholomance verfahren. Da wir nicht wissen, was noch auf uns zukommt, wird es kaum schaden soviele Schätze wie nur möglich in den Truhen zu horten. In nächster Zeit werden sich unsere Besuche vervielfachen. Wir dürfen dem Bösen nicht nachgeben und müssen sie weiter bekämpfen, außerdem wittere ich mit der uns Zwergen eigenen Gewissheit noch größere Schätze in den Tiefen ..

Meine Zweifel diesem merkwürdigen elfischen Geschlecht gegenüber wurden weiter geschürt. Einer mir bekannten Elfe ist es gelungen, ein seltenes Kraut in der Wildnis zu finden. Sie hat mich, entgegen ihrer sonst doch sehr gierigen Art, informiert und hat, während ich auf dem Weg war, sogar die Feinde in die Flucht geschlagen, bevor sie auf den empfindlichen Blättern herumtreten konnten. Sie verlangte keinerlei Gegenleistung.. Allerdings kenne ich die Rasse der Elfen inzwischen gut genug, um zu wissen, dass sie nicht aus reiner Freundschaft Schätze teilen. Ich frage mich: Was will sie von mir ..

1.11.06 02:01


Von Treue und Verrat

Ich habe einen weiteren ruhigen Tag hinter mir. Ich habe Geschäfte getätigt, Freundschaften gepflegt und all die anderen Dinge getan, die ein Zwerg ab und an mal tun muss. Dabei hatte ich des öfteren Gelegenheit, die Gespräche der anderen zu belauschen. Sie schienen sehr betroffen davon zu sein das ich mich heute auf kein Abenteuer einlassen wollte. Ich hörte sie sagen das sie es nicht mögen wenn sie meinen Teil der Arbeit mitmachen müssen. Es scheint, als sprächen sie mir das Recht ab, Dingen nachzugehen die nur meinem eigenen ganz persönlichem Nutzen dienten. Sie werten es als einen Verrat an ihnen und der Gemeinschaft, wenn ich mir einen Tag gönne, um wieder zu Kräften zu kommen. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich es nicht auch als Verrat deuten sollte, dass sie in mir nur meine Fähigkeiten sehen, nicht den Zwerg der dahinter steckt. Es scheint, als habe ich sie ein wenig zu sehr verwöhnt. Vielleicht war es ein Fehler, immer da zu sein wenn sie mich brauchten .. aber die uns Zwergen eigene Ehre hat mir alles andere verboten. Nun bin ich von den vielen Schlachten erschöpft, und auch wenn ich weiss, das mein Weg noch lange nicht zu Ende gegangen ist brauche ich eine Pause, um meine Gedanken zu sammeln und meine Kräfte neu zu füllen. Ich muss darüber nachdenken, wie ich damit umgehe, das manche meiner Kameraden mich auf meine Fertigkeiten reduzieren. Aber solange es noch Gefährten gibt, wenn auch wenige, die mich schätzen und ehren, auch wenn ich meinen privaten Angelegenheiten nachgehe, besteht für mich, für die Zwerge und für die Welt noch Hoffnung ..

25.10.06 00:32


Ein Besuch bei alten Freunden

Ich habe einen ruhigen, entspannten Tag hinter mir. Ich drehte einige Runden durch die Felder der verpesteten Länder und pflückte Blumen, sammelte ein paar Knochenfragmente für meine Sammlung auf und genoß das schöne Wetter. Gegen Abend begleitete ich ein paar befreundete Kämpfer in die Verließe von Stormwind. Es muss Jahre her sein das ich das letzte mal dort war.. Aber die Erinnungen sind noch frisch. Wir haben damals viel Blut und Schweiß in den unterirdischen Gängen gelassen, es war nicht einfach die Informationen zu besorgen, nach denen man uns geschickt hatte. Aber, so musste ich heute feststellen, wir haben uns damals wohl doch den nötigen Respekt erkämpft. Die Gefangenen verhielten sich fast kooperativ uns gegenüber, als sie mich erblickten. Wir mussten nur selten richtige Gewalt anwenden, und der ganze Ausflug dauerte nur wenige Stunden. Wenn man von den wenigen Blutspritzern einmal absieht die jetzt meine Robe beschmutzen könnte man sagen, es war ein gelungener Abend bei alten Bekannten ...

Ich frage mich wie es sich anfühlt, für alle Ewigkeiten in diesen feuchten Mauern eingesperrt zu sein, ohne Tageslicht und ohne Hoffnung. Aber wahrscheinlich haben es diese Verbrecher wirklich nicht anders verdient. Sie müssen furchtbares Unrecht über unsere Welt gebracht haben ..

24.10.06 00:40


Die hängenden Gärten von Zul Gurrub

Ich habe vor langer Zeit einen Troll auf einer Insel getroffen, im Süden, in der Nähe des Dschungels. Ich habe ihn bewundert, er beherrschte die Künste der Alchemie besser als ich es mir jemals zu träumen gewagt hatte. Nun, inzwischen sind meine eigenen Fähigkeiten gewachsen und ich verstehe mich sehr gut auf das Brauen von Tränken. Ich wollte meine Fertigkeiten optimieren und reiste wieder zu der Insel, auf der ich ihn das erste Mal sah. Tatsächlich fand ich ihn auch wieder, allerdings war er nicht bereit sein Wissen mit mir zu teilen. Ich solle ihm erst meinen Willen beweisen, sagte er, und schickte mich fort um nach Geschenken zu suchen, die sein Herz erweichen und seine Zunge lockern könnten. Trolle! Ich hätte es mir denken können, man kann ihnen einfach nicht trauen. Trotz der Wut die ich empfand war ich fest entschlossen, ebendiese Geschenke zu finden. Mein treuster Gefährte und ich schlossen uns also einer Gruppe mutiger Helden an, die in die Gärten von Zul Gurrub reisten. Ich hatte gehört, das es dort noch etliche Schätze zu heben gibt, die das Herz eines Trolls höher schlagen lassen würden. Die Größe dieser Gärten überraschte mich, genau wie ihre Schönheit. Es tut mir immer wieder weh zu sehen, welch wundervolle Orte dem Grauen in die Finger gefallen sind. Aber so schön es war, so gefährlich wurde es auch. Hinter jedem Busch lauerte etwas auf uns, wir wurden immer wieder angegriffen, und die Feinde, die auf uns lauerten, wurden immer absonderlicher und mächtiger. Wir konnten uns Anfangs noch recht gut unserer Haut erwehren, aber unsere Kräfte erschöpften sich immer mehr. Schon bald gab es die ersten Toten zu beklagen, und ich begann mich zu fragen, ob es das Wert war.. Ich raffte meinen Mut zusammen und drang weiter in das immerwährende Grün vor .. nur um Minuten später einer Rivalin gegenüberzustehen, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Halb Mensch, halb Fledermaus erhob sie sich und stürzte sich auf uns. Meine Begleiter schienen vor Angst wie gelähmt, sie konnten nur noch stehen und staunen .. und sterben. Auch wir schafften es nur mit letzter Kraft uns aus den Gärten zu retten. Als ich wieder in der wenigstens oberflächlichen Sicherheit des Dschungels stand hing meine Robe in Fetzen an mir, ich hatte unzählige Wunden und in meinen Taschen fand sich keinerlei Heiltrank mehr, dem ich meinem Gefährten hätte geben können. Ihn hatte es noch schlimmer erwischt als mich, ich musste ihn bis in die Stadt stützen, wo sich ein Heilkundiger um ihn kümmerte, und der beste Schneider der Gegend sich für einige Goldstücke meiner Robe annahm. Wir hatten einiges aus den Gärten mitgebracht, aber als wir unsere Funde zusammen warfen mussten wir erkennen, das wir nichtmal annähernd genug zusammen getragen hatten, um die Inseltrolle zur Preisgabe ihrer Geheimnisse zu bewegen. Wir schafften alles in unsere Schatzkiste und widmeten uns anderen Dingen .. Mein Herz verlangt nach Rache, für all das was sie uns angetan haben! Mein Verstand sagt mir, das es nicht richtig ist, das Leben meiner Gefährten noch einmal zu riskieren, nur um noch mächtiger zu werden. Wir werden sehen, wer diesen Kampf gewinnen wird ..
15.10.06 23:21


Allgemeine Gedanken zum Dienst an der Front

Ein harter Tag liegt hinter mir und meinem treusten Verbündeten. Wir haben sprichwörtlich unsere Waffen geschliffen und uns zum Dienst direkt an der Front gemeldet. Unser ganzes Land wird von feindlichen Legionen heimgesucht, die Spuren sind allgegenwärtig und doch ist es etwas gänzlich anderes, direkt auf den Schlachtfeldern zu stehen und für das Licht zu kämpfen. Es erschreckt mich zutiefst dem Feind in die Augen zu sehen und darin zu lesen, das er nur gekommen ist um mich zu töten. Es macht mir Angst .. und weckt gleichzeitig den Wunsch in mir, schneller zu sein. Ihn zu töten bevor er mich richtig wahrgenommen hat. Es sollte mir -uns- zu denken geben, wie leichtfertig wir mit Leben und Tod umgehen. Aber in einer Welt aufzuwachsen, die voll von Gefahren ist, zusehen zu müssen wie ganze Städte vernichtet und überrannt werden, das macht auch aus dem reinsten Herzen einen Krieger. Das Wissen, das auch heute wieder viel zu viele gestorben sind .. nicht wenige durch meine Hand .. macht es mir schwer den Tag als guten Tag zu bezeichnen. Aber das war er. Wir leben noch, und haben einige wichtige Siege davon getragen. Die Masse unserer Feinde wurde ein bisschen verringert. Aber es werden neue folgen. Es ist für mich nicht absehbar, wann wir endlich wieder in Frieden leben können. Aber bis es soweit ist werde ich weiter in den Kampf ziehen um die Welt die ich liebe zu verteidigen.. möge das Licht mich dabei beschützen.

Vielleicht werde ich an dieser Stelle irgendwann näher auf einzelne Schlachten eingehen. Bis dahin werde ich mich schlafen legen, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und in der Hoffnung auf weitere, siegreiche Schlachten, denn die Vergehen unserer Gegner dürfen nicht ungestraft bleiben ..

13.10.06 01:42


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